Hägar der Schreckliche – mein Star unter den Comic-Strips

Comic-Stripes sind für uns mittlerweile alltäglich. Ich finde sie im Internet, in Zeitungen, als Bücher oder Hefte. Den ersten Comic-Stripe, den ich gelesen habe, hat mir mein Patenonkel geschenkt. Es war ein Asterixheft und der Titel hieß: Asterix in Spanien. Vorher kannte ich keine Comic-Stripes. Ich habe das Heft mit meinen Augen verschlungen und diese Art von Literatur gefiel mir. Ich habe mir dann von meinem Taschengeld weitere Asterix Comics gekauft. Im Laufe der Zeit entdeckte ich weitere Comic-Stripes, die mich faszinierten. Donald Duck fand ich klasse. Mickey Mouse fand ich dagegen schrecklich langweilig. In den zwei Tageszeitungen, die mein Vater las, fand ich auch Comic-Strips. Da war in der Münchner Abendzeitung jeden Tag Herr Hirnbeiß. Er war ein typischer Münchner Grantler. Der Witz aus diesem Comic-Stripe hat immer etwas mit dem Tagesgeschehen in München zu tun. Ich finde diese Figur einfach herrlich sarkastisch und charmant. Als echter Hesse bin ich natürlich auch ein Fan von Asterix babbelt hessisch, wie z. B. in dem Buch Die habbe en Dubbe, die Hesse! aus dem Egmont Ehaba Verlach Berlin.

Wikingerschiff

Wikingerschiff

Später entdeckte ich in unserer örtlichen Zeitung Hägar der Schreckliche. Ein Comic-Stripe, der das schwere Leben eines Wikingers zeigt – nicht nur in deutschen Zeitungen, sondern in etlichen Bücher-Bänden. Anstatt wie ein Wikinger seiner Zeit zu rauben und zu plündern, muss er sich mit den Tücken des Alltags herumschlagen. Er streitet sich mit seiner Ehefrau Helga, die eigentlich in der Beziehung die Hosen anhat. Es missfällt ihm, dass sich sein Sohn Hamlet mit Literatur beschäftigt, anstatt sich auf das typische Leben eines Wikingers vorzubereiten. Seine Tochter Honi, die sich nicht entscheiden kann, ob sie Kriegerin oder Gemahlin und Hausfrau werden möchte, taucht in diesem Comic auf. Dann ist da noch Sven Glückspilz, ein tollpatschiger kleiner Wikinger. Er ist der beste Freund von Hägar, immer freundlich, aber auch nicht der Hellste unter der Sonne. Als Pechvogel passieren ihm ständig Missgeschicke.

Dies ist ähnliches Wikingerschiff, wie es in den Comic-Stripes von „Hägar der Schreckliche zu sehen ist.

Ich habe Zuhause fast alle Bände von Häger. Dik Browne hat diese Comic-Figur 1973 erfunden. Nach seinem Tod führt sein Sohn Chris Browne den Comic-Strips fort. Man kann sich im Internet Comic-Stripes von ihm ansehen. Es wurde 1989 ein kurzer Zeichentrickfilm gedreht und auch als Video auf den Markt gebracht. Ich selbst kaufe mir am liebsten nach wie vor die kleinen Comicbücher.