Klassische Comic-Helden

Oft, wenn ich an Comics denke, fallen mir Figuren ein, die eher Randpersonen in den verschiedenen Comics sind, die aber trotzdem eine ganz besondere Bedeutung haben. Einer meiner Lieblinge für alle Zeiten war und wird immer Spiderman sein, und oft wenn ich an die lange Geschichte dieses Comics denke, muss ich automatisch an Randfiguren wie die Folgenden denken:

Gwen Stacy
May Parker
J. Jonah Jameson
Flash Thompson
Der Geier
Der Sandmann oder auch
Harry Osborn

All diese Figuren haben so viel dazu beigetragen, dass Spiderman bis heute einer der ganz großen Klassiker ist, dass man den Autoren nicht genug dafür danken kann, sie erfunden zu haben.

Klassische Comic-Helden

Klassische Comic-Helden

Ganz besonders lustig war eine Spiderman-Charakter-Party, die wir vor gut zwei Jahren geschmissen haben. Jeder musste sich als seine Lieblingsfigur aus den Comicheften verkleiden und den ganzen Abend lang genau diesen Charakter so gut wie möglich darstellen. Einige meiner Freunde haben sich recht aufwändige Kostüme geschneidert, andere haben auf normalen Webseiten mit Katalogen und Angeboten wie zum Beispiel Rabattkode Nelly Klamotten gekauft, die farblich und vom Stil zum Charakter passen. Aber ganz egal woher die Sachen kamen, alle haben sich hervorragend in die jeweilige Person versetzt und die Charakterisierung so gut wie möglich durchgehalten. Der absolute Renner war mein Freund Peter, der sich als Tante May verkleidet hat und den ganzen Abend besorgt war, ob auch alle genug zu essen haben. Meine Freundin Gisela hat als Gwen Stacy eine sehr gute Figur gemacht und den Preis für die beste Kostümierung ging an einen entfernten Bekannten, der sich in wochenlanger Arbeit ein echtes Doktor Octopus Kostüm gebastelt hat. Alle sechs Arme waren voll beweglich und er sparte den ganzen Abend nicht damit, diese einzusetzen. Ich kann euch eine solche Kostümparty nur empfehlen, zum einen hat man eine Menge Spaß und zum anderen bekommt man ganz viel Gelegenheit, über seine Lieblingscomics und seine Lieblingscharaktere zu reden. Probiert es einfach mal aus.

Hägar der Schreckliche – mein Star unter den Comic-Strips

Comic-Stripes sind für uns mittlerweile alltäglich. Ich finde sie im Internet, in Zeitungen, als Bücher oder Hefte. Den ersten Comic-Stripe, den ich gelesen habe, hat mir mein Patenonkel geschenkt. Es war ein Asterixheft und der Titel hieß: Asterix in Spanien. Vorher kannte ich keine Comic-Stripes. Ich habe das Heft mit meinen Augen verschlungen und diese Art von Literatur gefiel mir. Ich habe mir dann von meinem Taschengeld weitere Asterix Comics gekauft. Im Laufe der Zeit entdeckte ich weitere Comic-Stripes, die mich faszinierten. Donald Duck fand ich klasse. Mickey Mouse fand ich dagegen schrecklich langweilig. In den zwei Tageszeitungen, die mein Vater las, fand ich auch Comic-Strips. Da war in der Münchner Abendzeitung jeden Tag Herr Hirnbeiß. Er war ein typischer Münchner Grantler. Der Witz aus diesem Comic-Stripe hat immer etwas mit dem Tagesgeschehen in München zu tun. Ich finde diese Figur einfach herrlich sarkastisch und charmant. Als echter Hesse bin ich natürlich auch ein Fan von Asterix babbelt hessisch, wie z. B. in dem Buch Die habbe en Dubbe, die Hesse! aus dem Egmont Ehaba Verlach Berlin.

Wikingerschiff

Wikingerschiff

Später entdeckte ich in unserer örtlichen Zeitung Hägar der Schreckliche. Ein Comic-Stripe, der das schwere Leben eines Wikingers zeigt – nicht nur in deutschen Zeitungen, sondern in etlichen Bücher-Bänden. Anstatt wie ein Wikinger seiner Zeit zu rauben und zu plündern, muss er sich mit den Tücken des Alltags herumschlagen. Er streitet sich mit seiner Ehefrau Helga, die eigentlich in der Beziehung die Hosen anhat. Es missfällt ihm, dass sich sein Sohn Hamlet mit Literatur beschäftigt, anstatt sich auf das typische Leben eines Wikingers vorzubereiten. Seine Tochter Honi, die sich nicht entscheiden kann, ob sie Kriegerin oder Gemahlin und Hausfrau werden möchte, taucht in diesem Comic auf. Dann ist da noch Sven Glückspilz, ein tollpatschiger kleiner Wikinger. Er ist der beste Freund von Hägar, immer freundlich, aber auch nicht der Hellste unter der Sonne. Als Pechvogel passieren ihm ständig Missgeschicke.

Dies ist ähnliches Wikingerschiff, wie es in den Comic-Stripes von „Hägar der Schreckliche zu sehen ist.

Ich habe Zuhause fast alle Bände von Häger. Dik Browne hat diese Comic-Figur 1973 erfunden. Nach seinem Tod führt sein Sohn Chris Browne den Comic-Strips fort. Man kann sich im Internet Comic-Stripes von ihm ansehen. Es wurde 1989 ein kurzer Zeichentrickfilm gedreht und auch als Video auf den Markt gebracht. Ich selbst kaufe mir am liebsten nach wie vor die kleinen Comicbücher.